PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg - Fahrgastverband

Pressemitteilungen

 

Pressemitteilung vom 21.04.2017

Regionalbahnhof Karlshorst erhalten!

 

Die DB beabsichtigt, den Regionalbahnhof Karlshorst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 zu schließen. Heute halten dort alle 30 Minuten Regionalzüge von der Stadtbahn nach Schönefeld, nämlich jeweils stündlich die RE7 nach Wünsdorf-Waldstadt und die RB 14 nach Schönefeld. Die Schließung des Regionalbahnhofs Karlshorst ist offenbar mit der Berliner Senatsverwaltung und dem VBB abgesprochen. Allerdings steht im Koalitionsvertrag: „Die Koalition setzt sich gegenüber der DB AG für einen möglichst langen Betrieb des Regionalbahnhofs Karlshorst ein.“ 
 
Begründet wird die Schließung mit der Inbetriebnahme des Regionalbahnsteigs an der Frankfurter Bahn in Ostkreuz zum gleichen Zeitpunkt. 
 
Weder der neue Regionalverkehrshalt Ostkreuz noch der erst für die Zukunft geplante Bau des Regionalbahnhofs Köpenick können jedoch den Halt in Karlshorst ersetzen. Alle diese Umsteigeknoten haben ihre eigenen verschiedenen Verkehrsaufgaben: 
 
- Ostkreuz hat neben der Wohngebietserschließung herausragende Bedeutung als Umsteigebahnhof zu vielen Regional- und S-Bahn-Linien, vor allem zur Ringbahn. 
 
- Karlshorst ist Umsteigeknoten zur Straßenbahn Hohenschönhausen– Friedrichsfelde–Schöneweide, zur S-Bahn und zu den umliegenden Wohnvierteln. Trotz der langen Umsteigewege mit unbequemen Treppen und fehlender Aufenthaltsqualität sind die Ein- und Aussteigerzahlen beachtlich hoch. 
 
- Der Bau eines Regionalbahnsteigs in Köpenick ist seit langem geplant, soll aber erst irgendwann in der Zukunft realisiert werden. Köpenick ist bedeutend als Stadtteilzentrum mit einem großen direkten Einzugsgebiet und als Umsteigebahnhof zur S-Bahn, zur Straßenbahn Mahlsdorf–Köpenick–Adlershof / Grünau und zu wichtigen Buslinien. Dort werden nur die Züge von und nach Frankfurt (Oder) halten können, da die Züge nach Schönefeld nicht über Köpenick fahren. 
 
Sollte im Dezember 2017 der Regionalverkehrshalt in Karlshorst wegfallen, wird für viele Kunden in Karlshorst, aber auch für Fahrgäste von den Bahnhöfen entlang der S-BahnLinie S3 zwischen Ostkreuz und Erkner die Fahrt zum Flughafen Schönefeld nicht nur umständlicher, sondern auch teurer. Die Fahrt über Ostkreuz erfordert einen Fahrschein Berlin ABC, während heute über Karlshorst nur ein günstigerer Fahrschein für BC erforderlich ist. 
 
PRO BAHN fordert daher: Karlshorst muss dauerhaft Regionalbahnhof bleiben! Zunächst sollen die Linien RE7 und RB14 auch ab Dezember 2017 weiterhin hier halten. Für den zweiten notwendigen Schritt, den Ersatzneubau der Regionalbahnsteige in Karlshorst mit kürzeren und barrierefreien Zugangswegen, hat die IGEB in der Zeitschrift SIGNAL Nr. 5/2016 Vorschläge unterbreitet, vor allem den Bau eines Mittelbahnsteigs mit Zugang zur Treskowallee. Wir unterstützen diese Vorschläge und fordern, dass dafür nunmehr die notwendigen Planungen aufgenommen werden. 

 

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Pressemitteilung vom 19.03.2017

PRO BAHN: Jetzt auch wieder in Berlin und Brandenburg in Betrieb!

Von der Abstell-Anlage wieder in den Betrieb - die Fahrgäste haben lange genug gewartet!

 

PRO BAHN ist der führende bundesweit tätige Fahrgastverband, organisiert in Landesverbänden und dem Bundesverband.

 

In der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg ist PRO BAHN mit einem Landesverband präsent. Mit der Wahl eines neuen Vorstands im Landesverband am 11.02.17 wurden die Weichen gestellt, um wieder deutlich mehr Präsenz bei der Vertretung der Interessen der Kunden des öffentlichen Verkehrs, vor allem der Nutzer des Schienenverkehrs, zu zeigen.

 

Im ersten Schritt musste vieles Liegengebliebene aufgearbeitet werden, "doch nun werden die Bremsen gelöst und wir nehmen Fahrt auf", so der neue Vorsitzende Peter Cornelius.

 

Auf dieser Website und mit Wortmeldungen zu allen für die Bahnkunden wichtigen Themen ist mit PRO BAHN in Berlin und Brandenburg wieder zu rechnen. "Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenz zu anderen Umwelt- und Fahrgastverbänden, sondern als wichtige Stimme der Nutzer des Schienenverkehrs in der Hauptstadtregion", so der Vorsitzende.

 

Der neue Vorstand des Landesverbandes PRO BAHN stellt sich hiermit vor:

 

Peter Cornelius (Vorsitzender, im Foto 2. von rechts)

Julian Krischan (stv. Vorsitzender, Mitte)

Dr. Florian Bruns (Schatzmeister, links)

Andreas Schaack (Vorstandsmitglied, 2. von links)

Hans Leister (Presse, rechts)

 

 

 

Dateianhang:   Neuer-Vorstand PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

 


 

© 2017 PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. | Julian Krischan