PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg - Fahrgastverband

Aktuelles

 

24.09.2017

Anfrage im Abgerordnetenhaus zu der Bahnverbindung Berlin-Kalinigrad und die Antwort des Senats darauf

 

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24.09.2017

Anfrage im Abgeordnetenhaus zu Ride-Sharing und die Antwort des Senats darauf

 

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22.09.2017

Brandenburg (Havel): Bahnkunden dürfen keine soziale Randgruppe sein

 

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14.09.2017

Mehr Regionalverkehr auf die Schiene - Antrag im AGH bei der Sitzung am 14.09.2017

 

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31.08.2017

Große Anfrage Bündnis 90/Grüne zum SPNV in Brandenburg

 

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27.08.2017

Kommentar Peter Cornelius zur Wirtschaftlichkeit LOCOMORE

Kommentar in einer Sendung der Abendschau am 24.08. - wird nur begrenzt zur Verfügung stehen.

 

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23.08.2017

Lizenz für FLIXTRAIN erteilt

 

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21.08.2017

Bahnhof Wannsee: ein Schmuckstück in Mintgrün

 

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19.08.2017

Anfrage im Abgeordnetenhaus zum S-Bahnhof Marienfelde und die Antwort des Senats dazu

 

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17.08.2017

Rechtliche Beratung des Senats im Rahmen der S-Bahn-Ausschreibungsverfahren (Anfrage des Abgeordneten Graf und Antwort des Senats)

 

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16.08.2017

Zweite Chance für LOCOMORE

 

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15.08.2017

Präsentation der Ausbaupläne Angermünde-Stettin

Am 09.08. und am 15.08. wurden die Ausbaupläne der DB AG für die Strecke Angermünde-Stettin in Tantow und in Passow präsentiert.

 

Siehe dazu unsere Presse-Mitteilung vom 11.08.17 unter PRESSE-MITTEILUNGEN auf dieser Website.

 

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07.08.2017

Sondergutachten der Monopolkommission: Bahn 2017 - wettbewerbspolitische Baustellen

 

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05.08.2017

Mobilitätsgesetz des Berliner Senats vorgelegt

Der Berliner Senat hat den Entwurf eines Mobilitätsgesetzes gestern am 04.08. vorgelegt.

 

Nachstehend ist auf die Presse-Mitteilung des Senats verlinkt, von dort kommt man auf den Referenten-Entwurf des Gesetzes (38 Seiten) und eine Zusammenfassung (4 Seiten).

 

In den Medien ist heute am 05.08. eine umfangreiche Analyse und Kommentierung vorhanden.

 

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28.07.2017

Straßenbahn in Berlin - eine Analyse

aus der Zeitschrift SIGNAL Ausgabe 2-2017 des Berliner Fahrgastverbandes IGEB

 

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26.07.2017

DB AG publiziert Zwischenbericht 2017 auf Bilanz-Presse-Konferenz

 

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25.07.2017

Anfrage des Abgeordneten Henner Schmidt (FDP) zur S-Bahn und Antwort des Senats auf diese Anfrage

 

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19.07.2017

bdo sucht Mobilitätsknoten des Jahres

 

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18.07.2017

Einbau von elektronischen Zugbremsen auf der S-Bahn

Bericht der RBB-Abendschau am 17.07.2017

 

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12.07.2017

Bahnverbindung zum Flughafen BER: Einbinden ins Netz statt Pendelverkehr

 

Stellungnahme Fahrgastverband PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

 


 

04.07.2017

Erfahrungen im Strassenbahn-Ausbau - Parlamentarische Anfrage und Antwort des Senats

 

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23.06.2017

"Städte im 2. Ring am Zug" - breit diskutiert in Luckenwalde

 

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19.06.2017

TAGESSPIEGEL: Immer mehr Pendler auf dem Weg nach Berlin

 

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14.06.2017

Regionaldialog in Bad Belzig

Information des zuständigen Ministeriums zu dem zweiten Regionaldialog

 

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11.06.2017

Planungsinformation aus Regionaldialogen

In vier Regionaldialogen stellt das zuständige Ministerium in Brandenburg (MIL) und der VBB die Überlegungen für den Schienenverkehr in den nächsten Jahren vor.

3 Vorträge sind über den nachfolgenden Link abzurufen.

Die Stellungnahme von PRO BAHN Berlin-Brandenburg findet sich unter PRESSE-Mitteilungen.

 

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06.06.2017

Bahnhof Michendorf - Rettung in Sicht

 

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02.06.2017

VBB will Preise 2018 nicht erhöhen

 

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01.06.2017

Verwendung der Regionalisierungsmittel in Berlin

Anfrage der SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin und Antwort des Senats dazu

 

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21.05.2017

Bahnbetreiber schaffen mehr Platz für Fahrräder

 

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17.05.2017

Zustand der Eisenbahnbrücken in Berlin

Anfrage der Bundestagsfraktion "Grüne" und Antwort der Bundesregierung auf diese Anfrage

 

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16.05.2017

Einschränkungen für Pendler aus Biesenthal ?

Anfrage der SPD im Landtag von Berlin und Antwort der Landesregierung dazu:

 

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12.05.2017

Zustand der Eisenbahnbrücken in Brandenburg - jede dritte Brücke ist marode

 

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11.05.2017

Regionalbahnhof Mahlsdorf: Anfrage im Abgeordnetenhaus und Antwort des Senats

 

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10.05.2017

Langfristfahrplan: PRO BAHN fordert Politik zu langfristigem Denken auf !

Der Vorstand des Landesverbandes hat am 08.05.17 die  Ministerin Schneider in Brandenburg und die Senatorin Günther in Berlin zu langfristigem politischen Denken aufgefordert.

 

Im Rahmen der Vorbereitungen eines deutschlandweiten integralen Taktfahrplanes im Fern- und Nahverkehr mit bestmöglichen Reisezeiten und Anschlüssen (Deutschlandtakt) sind rechtzeitige Meldungen bis Ende Mai 2017 beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur notwendig  !

 

Schreiben des Landesverbandes PRO BAHN an die Ministerin und Senatorin

 


 

10.05.2017

Umfrage zur ÖPNV-Nutzung in Berlin

Seit dem 08.05.17 ist eine Umfrage zur ÖPNV-Nutzung in Berlin gestartet worden.

 

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09.05.2017

Zustand der Eisenbahnbrücken in Brandenburg ? (Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen)

 

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04.05.2017

WLAN in Regionalzügen in Berlin und Umland

 

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03.05.2017

Position zur CDU-Entwicklungsstrategie für den SPNV in Berlin und Brandenburg

 

 

Landesverband Berlin / Brandenburg e.V.

22. April 2017

 

Position zur „Entwicklungsstrategie für den SPNV in Berlin und Brandenburg“

(Studie im Auftrag der CDU-Fraktionen Brandenburg und Berlin)

 

Die Brandenburger Landesregierung (SPD/LINKE) beschloss im Februar 2017 die „Mobilitätsstrategie 2030“. Diese umfasst alle Formen der Mobilität, analysiert sie und formuliert Ziele dafür, aber sehr allgemein auf hohem Abstraktionsniveau. Konkretere Aussagen als „Den Schienenpersonennahverkehr als Rückgrat der Mobilität stärken“ sind kaum zu finden. Auf dieser Grundlage soll der Nahverkehrsplan 2018 bis 2022 erarbeitet werden, der dann konkreter werden soll.

 

Dem setzt die oppositionelle CDU für den Teilbereich SPNV ihre „Entwicklungsstrategie…“ vom März 2017 entgegen. Darin werden die Mängel der Mobilitätsstrategie 2030 klar benannt: Fortschreibung des unbefriedigenden Istzustandes hinsichtlich Linienführung, Fahrzeiten und Takten als Ziel für 2030, keine Benennung der notwendigen Investitionen, keine Erhöhung der finanziellen Mittel.

 

Im allgemeinen Teil fordert die CDU-Studie einen schnelleren, öfteren und direkteren Regionalverkehr von und nach Berlin, aber auch von und nach Potsdam und weiteren Großstädten, anspruchsvolle Fahrzeitvorgaben, die Verwendung der gesamten Regionalisierungsmittel für den SPNV und die Finanzierung des Schülerverkehrs aus Landesmitteln, den Einsatz von elektrischen Zweisystemfahrzeugen Oberleitung / Energiespeicher, das Flügeln von Linien und ein leistungsfähiges Signalsystem. Die angestrebten 33% mehr Zugkilometer sind keinesfalls zuviel. Auf der Grundidee, mehr Züge fahren zu lassen, beruht folgerichtig das Prinzip der Trennung zwischen selten haltenden und überall haltenden Zügen und des Liniensystems mit abgestuften Haltekonzepten, wobei die hochtrabenden Produktbezeichnungen nicht sein müssen. Der Umsetzungszeitraum dieser Maßnahmen im Zusammenhang mit der Laufzeit der Verkehrsverträge und den anstehenden Neuausschreibungen wird realistisch vorgeschlagen. Mit diesen grundsätzlichen Ausführungen stimmt der PRO-BAHN-Landesvorstand voll überein.

 

Im Widerspruch dazu steht jedoch die vorgeschlagene Umsetzung in mehreren Teilen des Streckennetzes. Während sie auf den Achsen nach Brandenburg, Bad Belzig, Werneuchen und Frankfurt (Oder) gut gelungen ist, bleiben die Bedienungen im 2-Stunden-Takt z. B. von Drahnsdorf, Klasdorf, Nennhausen und weiteren Zwischenhalten auf den Strecken nach Elsterwerda, Falkenberg, Rathenow, Wittstock und Neustrelitz deutlich hinter dem selbst formulierten Anspruch zurück. Das Linienkonzept enthält gute Ansätze, z. B. im Raum Potsdam / Spandau, nutzt aber nicht alle Verbesserungsmöglichkeiten, z. B. auf dem nördlichen Innenring. Klar ist, dass die Linienkonzepte noch nicht die Genauigkeit von Fahrplankonzepten haben können, so dass mit Rückwirkungen aus der Fahrplankonstruktion auf die Linienführungen zu rechnen ist.

 

Ein Mangel sowohl der Mobilitätsstrategie der Landesregierung als auch der CDU-Strategie ist, dass außer der Stammstrecke der Heidekrautbahn und der Wiederbelebung der Direktverbindung nach Finsterwalde keinerlei Streckenreaktivierungen vorgeschlagen werden. Erst dann wäre das allgemein richtig formulierte Ziel, auch den ländlichen Raum angemessen zu berücksichtigen, erfüllt. Ebenso sind die notwendigen innerstädtischen Umsteigeknoten wie z. B. Karlshorst, Köpenick, Buckower Chaussee und Karower Kreuz nicht berücksichtigt. Einige Infrastrukturmaßnahmen sind nicht zuende gedacht (Hamburger Bahn, Kremmener Bahn), andere fehlen ganz (Östlicher Außenring).

 

Der Zubringerverkehr zur Eisenbahn im ländlichen Raum ist zwar nicht vordergründig Gegenstand der Studie, dazu werden aber Vorschläge unterbreitet, von denen einige fragwürdig sind wie Bürger-Fahrdienste und Uber, während der klassische Busverkehr, der heute äußerst mangelhaft ist, nur im Nebensatz erwähnt wird.

 

Der PRO-BAHN-Landesvorstand erwartet, dass die Landesregierung und der Landtag die Studie positiv aufnehmen, die Mobilitätsstrategie entsprechend anreichern und die Vorschläge im Nahverkehrsplan verarbeiten. Dass die Studie nach kontroverser Diskussion im Landtag am 6. April 2017 ohne Behandlung im Verkehrsausschuss sofort abgewiesen wurde, ist nicht zielführend und zeigt, dass die Brandenburger Verkehrspolitik noch erheblichen Nachholbedarf hat.

 

 


 

03.05.2017

Einschätzung des Fahrplanvorschlags von Steffen Lenz für die Prignitz

 

 

Landesverband Berlin / Brandenburg e.V.

 

 

03. Mai 2017

 

 

Einschätzung des

 

Fahrplanvorschlags Güstrow – Pritzwalk - Brandenburg

usw. von Steffen Lenz

 

 

Der öffentliche Nahverkehr im ländlichen Raum, auch in Südmecklenburg und in der Prignitz, ist unterentwickelt und verbesserungsbedürftig. Insofern hat sich der Verfasser eines wichtigen Themas angenommen und Vorschläge unterbreitet, gerichtet vor allem an die Lokalpolitiker. Die Aufgabenträger sind, soweit ersichtlich, nicht angeschrieben.

 

Die vom Verfasser formulierten „Voraussetzungen für einen attraktiven Nahverkehr“ stimmen voll mit den Zielsetzungen aller Verbände und Institutionen überein, die in Richtung eines attraktiven Nahverkehrs wirken. Sie sind auch für die betrachtete Region voll zutreffend.

 

Die Lösungsansätze im Korridor Güstrow - Meyenburg – Neustadt (Dosse)

sind zielführend. Einzelheiten wurden nicht nachgeprüft.

(Zur Querverbindung Ludwigslust – Waren gibt es vielfältige anderweitige Aktivitäten, so dass hier nicht auf diese eingegangen wird.)

 

Das Land Brandenburg und der VBB verfolgen mit Salamitaktik das Ziel, die Strecke Pritzwalk – Neustadt (D) bewusst so unattraktiv zu machen, dass sie die Stillegung „begründen“ können: nur noch zwei Züge pro Tag zwischen Kyritz und Pritzwalk, Negativanschlüsse in Neustadt (siehe vorstehend) und Pritzwalk (dort 20 ab zur Kreisstadt Perleberg, 24 an aus Kyritz). Der Fahrplanvorschlag von Lenz verwendet im wesentlichen die heutigen Fahrzeiten, von notwendigem Infrastrukturausbau ist außer den Haltepunkten nicht die Rede. Er beinhaltet aber auch keine zufriedenstellende Lösung. Diese müsste in Pritzwalk Ankünfte um die Minute 15 von Nord und Süd und Abfahrten um die Minute 45 vorsehen, um den RE 6 in beide Richtungen (ab 20 nach Wittenberge, ab 40 nach Wittstock) zu erreichen. Also müsste die Fahrzeit von heute etwa 45 min auf 40 min verkürzt werden, wenn Neustadt (D) 30er Knoten bleibt oder werden soll. Hier eine Lösung zu finden, ist eine große Herausforderung für den VBB, zunächst auf vorhandener Infrastruktur, dann Fahrzeitverkürzung mit anderen Fahrzeugen oder kleinen Infrastrukturmaßnahmen.

 

 

Die 2003 stillgelegte und zum Teil abgerissene Teilstrecke Neustadt (Dosse) – Rhinow – Rathenow als Bestandteil der Brandenburgischen Städtebahn wird eines Tages wiederhergestellt werden müssen. Da die günstige Gelegenheit zur BUGA 2015 nicht genutzt wurde, den Standort Rhinow wieder ans Netz anzuschließen, muss diese Aufgabe zunächst zurückgestellt werden, da anderswo dringenderer Handlungsbedarf besteht.

 

Die Teilstrecke Rathenow - Brandenburg mit Fahrzeit unter einer Stunde ist im Stundentakt gut in die Nullknoten Rathenow und Brandenburg eingebunden, die vom Verfasser angeführten Mängel sind nicht erkennbar. Die vorgeschlagene Verdichtung zum 30-min-Takt scheint zurzeit noch nicht notwendig zu sein. Prüfenswert wären eher die Elektrifizierung Brandenburg Hbf – Altstadt, weitere Halte im Brandenburger Stadtgebiet und Verlängerung des RE 1 bis Brandenburg Altstadt.

 

Falls sich die Adressaten näher mit den Vorschlägen befassen wollen, sollte der Verfasser die Verlegung der Haltepunkte und die Fahrplanänderungen textlich näher begründen, weil es für die Bürgermeister usw. schwierig sein wird, aus den Tabellen die vorgeschlagenen Änderungen und die Gründe dafür zu erfassen.

 

 


 

03.05.2017

Position zum Vorschlag Doege/Knauer für einen neuen Fahrplan des RE2 Wismar - Cottbus

 

 

Landesverband Berlin / Brandenburg e.V.

 

 

03. Mai 2017

 

Position zum

Vorschlag Doege / Dr. Knauer für einen neuen Fahrplan der Linie RE2 Wismar-Cottbus

 

Die Herren Doege und Dr. Knauer sind Mitglieder von PRO BAHN, jedoch nicht mehr im Vorstand des Landesverbandes Berlin Brandenburg e.V.. Die Studie von Herrn Doege und Herrn Dr. Knauer zur RE2 ist keine Studie von PRO BAHN, sondern eine außerhalb von PRO BAHN als externer Auftrag an diese Herren erstellte Arbeit.

 

Die Linie RE2 war bis zum Dezember 2015 von großen Pünktlichkeitsproblemen gekennzeichnet. Seither ist ein neuer Fahrplan in Kraft, der im Nordabschnitt neu einen Taktknoten mit Rundum-Anschluss in Wittenberge vorsieht und im Südabschnitt durch Wegfall von Halten Fahrzeitgewinne erzielt. Dadurch ist nach Angaben des VBB bei der Pünktlichkeit eine Verbesserung eingetreten, die Linie RE2 sei „so pünktlich oder unpünktlich wie andere RE-Linien in Brandenburg auch“. Für die Anschlüsse in Cottbus, insbesondere nach Görlitz und Forst, ist aber „so pünktlich wie andere Linien“ nicht ausreichend.

 

Unbefriedigend ist der Wegfall der Halte in den Bahnhöfen Raddusch, Kunersdorf und Kolkwitz (im Abschnitt Lübbenau-Cottbus) und deren Bedienung im Schienenersatzverkehr.

 

Aus Sicht von PRO BAHN ist es notwendig, sowohl dem Interesse der Cottbuser Kunden, die schnelle Verbindungen (ohne unnötig viele Halte) nach Berlin mit Anschlüssen in Berlin brauchen, Rechnung zu tragen als auch dem Interesse der kleinen Orte nach einer Grundbedienung im Schienenverkehr.

 

Das Ziel der Studie der Herren Doege und Dr. Knauer verfolgt die folgenden Ziele:

 

Diesen Zielen kann zugestimmt werden. Die Studie zielt dabei auf Fahrplanmaßnahmen, die sich (nach Angaben der Verfasser) ab Dezember 2017 umsetzen lassen.

 

Die Lösung, die RE2 in zwei Teil-Linien Wismar-Berlin und Berlin-Cottbus aufzuteilen, kann für das Pünktlichkeitsproblem kurzfristig zielführend sein. Eine Aufteilung in zwei Teillinien ist aber nur sinnvoll, wenn beide Teil-Linien über die Bahnhöfe der Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Berlin Zoologischer Garten geführt werden. Mit den vorgeschlagenen Fahrplanlagen werden die Anschlüsse in Cottbus zweifellos sicherer. Darüber hinaus sollen auch die Quellen von Verspätungsübertragungen durch enge Zugfolge in Spandau, auf der Stadtbahn, in Königs Wusterhausen und Lübbenau beseitigt und durch entspannte Fahr- und Haltezeiten der Verlauf der gesamten Zugfahrt und der Reiseketten verbessert werden.

 

Grundsätzlich ist jedoch anzustreben, RE-Linien in Berlin durchzubinden, damit auch Verkehrsverbindungen durch Berlin hindurch hergestellt werden. Für Cottbus interessanter wäre dabei eine Durchbindung nach Potsdam, um von der zweitgrößten Stadt in Brandenburg die Landeshauptstadt direkt zu erreichen.

 

Als Nachteile des konkreten Fahrplan-Vorschlags zur Brechung der RE2 in zwei Teil-Linien Wismar-Berlin und Berlin-Cottbus sind aber festzuhalten:

 

 

 

 

 

Für die langfristige Lösung der Probleme rund um die RE2 ist es aus Sicht PRO BAHN sinnvoll, eine günstigere Durchbindung in Berlin (z.B. nach Potsdam/Brandenburg statt Wismar) zu erreichen und die kleinen Bahnhöfe durch eine zusätzliche Linie zu erschließen. Damit kann die RE2 als schnelle Linie Cottbus-Berlin mit wenigen Halten bestehen bleiben und gleichzeitig das Interesse der kleinen Orte berücksichtigt werden. Diese zusätzliche Linie sollte dabei als Flügel-Linie der heutigen RB24 von/nach Richtung Berlin (Ostkreuz) weitergeführt werden und nicht in Lübbenau enden.

 

Wichtig ist, bei der nächsten Ausschreibung der Verkehrsverträge aus den RE2-Problemen zu lernen und auf ausreichend Kapazität und ausreichendes Beschleunigungsvermögen der eingesetzten Züge zu achten. Die Doppelstock-Triebwagen der ODEG haben sicherlich den damaligen Ausschreibungsbedingungen entsprochen, sie werden den Anforderungen heute aber nicht vollständig gerecht, sie bieten zu wenig Platz und tragen durch relativ geringe Motorleistung zu den Fahrplanproblemen bei.

 

 


 

02.05.2017

EXPRESS-S-Bahn: Ein Konzept der S-Bahn-Berlin

Bei der Verkehrskonferenz der beiden Industrie- und Handelskammern von Berlin und Potsdam am 25.04.17 in Potsdam hat der Vorsitzende der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin ein Konzept für eine EXPRESS-S-Bahn vorgestellt.

 

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26.04.2017

Verkehrskonferenz in Potsdam am 25.04.17 (rbb-Bericht)

 

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26.04.2017

Zugausfälle auf RE1 und RE 5 wegen Bauarbeiten (RBB-Bericht)

 

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22.04.2017

Niederflur-Strassenbahn-Fahrzeuge: Anfrage im Parlament Berlin und Antwort des Senats

 

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21.04.2017

ÖPNV-Anbindung von Mahlsdorf: Anfrage im Parlament und Antwort des Senats

 

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20.04.2017

Fernzug Berlin-Rostock - Kleine Anfrage der Abgeordneten Anita Tack

 

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19.04.2017

Schriftliche Anfrage zur Ausschreibung Teil II der S-Bahn

 

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18.04.2017

Selbstfahrende Busse als S-Bahn-Zubringer

Der S-Bahn-Chef Peter Buchner blickt mit interessanten Überlegungen in die Zukunft des ÖPNV in Berlin :

 

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17.04.2017

Kulturzug nach Breslau - Neuigkeiten

In einer Pressemitteilung weist der VBB auf einige interessante Neuigkeiten für den Kulturzug nach Breslau hin.

 

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16.04.2017

Naturtrip - ein Start-Up bietet Ausflüge in die Berliner und Brandenburger Natur - mit öffentichen Verkehrsmitteln

NATURTRIP, so ist der Name eines kleinen Berliner Unternehmens, spezialisiert auf die Beratung aller Nutzer des öffentlichen Personenverkehrs.

 

Spezialisiert als Start-Up, um Vorschläge für die Freizeitgestaltung zu machen.

 

Eine Website, die einen Besuch lohnt !

 

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15.04.2017

Ermäßigung der IGA-Dauerkarte für BVG/S-Bahn-Abonnenten

Kunden der BVG und der S-Bahn, die eine elektronische Monatskarte als "FahrCard" haben, können sich von der Website der BVG oder der S-Bahn ein Formular herunterladen, in dem sie dann Ihre Abo-Nummer eintragen.

Bei Vorlage dieses Formulars an der Kasse der IGA wird dann eine Dauerkarte für 70,-- EUR statt für 90,-- EUR ausgestellt.

 


 

12.04.2017

Spar-Angebot zum 3. IRE-Geburtstag - Berlin-Hamburg: 10 Euro Rabatt auf Internet Buchungen am 14. April

Der IRE Berlin-Hamburg feiert am 14. April seinen 3. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es ein besonderes Angebot.

 

Wer am 14. April online unter bahn.de/berlin-hamburg bucht und den dort angegebenen Code eingibt, erhält einen Rabatt von 10 Euro auf die einfache Fahrt (regulär 19,90 Euro) oder auf die Hin und Rückfahrt (regulär 29,90 Euro). Die Fahrt muss im Zeitraum vom 14. April bis 30. September 2017 erfolgen.

 

Solange der Vorrat reicht.

 

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08.04.2017

Aktuelle Information von PRO BAHN mit einer APP

Aktuelle Information von PRO BAHN gibt es über unterschiedliche Wege, auf der Website www.pro-bahn.de in einem Teil Aktuelles, über FACEBOOK und auch über Twitter. Seit einiger Zeit bietet auch eine App einen Informationsweg, der aktuell auf das SMARTPHONE die Informationen liefert. Sie ist unter iOS und Android verfügbar.

 

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15.03.2017

Großer Bahnhof für den brandenburgischen Busverkehr

Vierte "PlusBus"-Linie für den Landkreis Potsdam-Mittelmark: Montags bis Freitags geht es mit der Linie 582 seit dem 01.01.2017 im Stundentakt von Bad Belzig über Niemegk nach Treuenbrietzen

Potsdam-Mittelmark. Trotz frostiger Temperaturen herrschte am Mittwoch, den 4. Januar 2017 im Rathaus Treuenbrietzen feierliche Stimmung: Angestoßen wurde auf den zum Jahresbeginn neu eingeführten Fahrplan der Buslinie 582 von Bad Belzig nach Treuenbrietzen. Mit dieser Änderung war die sechste "PlusBus"-Linie im Land Brandenburg zum Leben erweckt worden.


Dazu VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel, die zuvor mit der Regionalbahn nach Treuenbrietzen angereist und dort auf den Bus umgestiegen war: "Der PlusBus ist ein Baustein vernetzter Mobilität und gibt den Fahrgästen mit seinem klaren Takt Orientierung und deutlich mehr Flexibilität, um ihre täglichen Wege zurückzulegen."

 

Durch das "PlusBus"-Konzept werden feste Bedienstandards geschaffen – unter anderem ein verbindlicher Stundentakt montags bis freitags zwischen 5 und 18 Uhr. Gerade auch für kleinere Gemeinden wird so eine verlässliche Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet und eine Alternative zur Nutzung des eigenen Autos geschaffen. An den Bahnhöfen sind die "PlusBusse" mit den in der Regel stündlich verkehrenden Regionalexpress-Zügen vertaktet.

 

"Zuständig dafür ist der jeweilige Landkreis", so die brandenburgische Staatssekretärin Ines Jesse, als sie auf die Finanzierung der "PlusBusse" angesprochen wurde.  Zwei Landkreise in Brandenburg können sich bereits über "PlusBus"-Linien freuen, mit sieben weiteren befindet man sich aktuell in Abstimmung. An der Spitze wird auch in Zukunft der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit insgesamt vier "PlusBus"-Linien stehen, betrieben durch das zum 1. Januar neu gegründete landkreiseigene und kreisweit tätige Omnibusverkehrsunternehmen "Regiobus Potsdam-Mittelmark". "Wir sind stolz auf unseren bisherigen Erfolg. Mit der Linie 582 gehen wir konsequent den nächsten Meilenstein bei der Erweiterung des PlusBus-Liniennetzes an", so Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig.

 

Rückblickend auf die Veranstaltung äußerte Julian Krischan, der für Pro Bahn teilgenommen hatte und mittlerweile zum stellvertretenden Vorsitzenden des PRO BAHN Landesverbandes Berlin-Brandenburg gewählt wurde: "Es ist wirklich sehr lobenswert, dass mit den PlusBussen gerade auch kleinere Städte und Gemeinden verlässliche Anbindungen an den öffentlichen Personennahverkehr bekommen. Trotzdem sollte es dabei bleiben: Die Regionalisierungsmittel des Bundes sind insbesondere für den Schienenpersonennahverkehr zu verwenden."

Mit dem Vorstandskollegen aus Hessen habe Krischan gesprochen - dort habe man im ÖPNV-Gesetz des Landes festgeschrieben, dass die Regionalisierungsmittel ausschließlich für den Schienenpersonennahverkehr verwendet werden. "PRO BAHN Berlin-Brandenburg sieht insbesondere den Bedarf, den Regionalexpress-Verkehr nach Berlin und den Vorortverkehr rund um Berlin weiter zu verstärken, um der zunehmenden Überfüllung der Züge entgegenzuwirken", so Krischan. Zeitnah umgesetzt werden sollte eine Verlängerung der Regionalbahn-Linie 21 auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten von Potsdam-Griebnitzsee nach Berlin-Friedrichstraße – zur Entlastung und Ergänzung der stark frequentierten Regionalexpress-Linie 1. Ebenso müsse die zukünftige Anbindung des Hauptstadtflughafens BER verbessert werden. Neben der bereits eingeplanten Regionalexpresslinie über Südkreuz nach Potsdamer Platz und Hauptbahnhof erscheint eine weitere "RE-Shuttle-Linie" vom Flughafen nach Ostkreuz und Lichtenberg besonders sinnvoll. Wichtig ist aber, dass Berlin beim Wiederaufbau der Regional- und Fernverkehrsgleise der Dresdener Bahn endlich Dampf macht.

 

Vertaktete ÖPNV-Anbindung auch für kleinere Städte und Gemeinden - der neue Fahrplan der "PlusBus"-Linie 582 von Bad Belzig nach Treuenbrietzen seit dem 01.01.2017

 

Volle Fahrt voraus für den "PlusBus": VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel (2. v.r.), Staatssekretärin Ines Jesse (r.) und "Regiobus Potsdam-Mittelmark"-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig freuen sich über die Einführung der sechsten "PlusBus"-Linie im Land BrandenburgUmsteigen ist angesagt: In attraktiver Beklebung machen die Busse des zum 01.01.2017 neu gegründeten Unternehmens "Regiobus Potsdam-Mittelmark" auf die "PlusBusse" im Landkreis Potsdam-Mittelmark als echte Alternative zum Auto aufmerksam

 


 

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